MARTIN JUCH

Neben meiner Praxistätigkeit habe ich 3 Jahre als Lehrbeauftragter für
Mentaltraining an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MdW) gearbeitet.

 

Davor 10 Jahre in der Industrie tätig und Unternehmen während der Sanierungsphase unterstützt.

Vor meinem Studium habe ich bereits als 20-jähriger 5 Jahre ein Jugendhotel in Paris geleitet.

Ich bin bis heute ein internistisch, aus einem inneren Antrieb heraus, Lernender, weil es mir Freude und Zufriedenheit bereitet. Die innere Motivation Neues zu entdecken und zu erfahren ist in uns angelegt. Ein Großteil meines Wissens habe ich mir selbst angeeignet. Ich saß in Bibliotheken, las und lernte. Die bestehenden Konkurrenzsysteme sind weder gut noch schlecht. Sie stehen im Widerspruch zu Menschen, die frei und selbstbestimmt in kooperativen Systemen leben möchten. Sie sind schlicht und ergreifend nicht mehr zeitgemäß.

Ich selbst habe mehrere Jahre Medizin studiert, bis ich erkannt habe, dass Gesundheit größer gedacht werden kann, als ich es in diesem System erlebt habe. Ebenso erging es mir bei meinen Ausbildungen in der Transaktionsanalyse, der Transpersonalen Psychologie und zum gewerblichen Masseur. In meinen psychologischen Weiterbildungen und unterschiedlichen körper- und atemtherapeutischen Seminaren, fand ich das gleiche Muster vor. Jede Richtung beanspruchte ein Alleinstellungsmerkmal und alle waren vom Konkurrenzdenken erfasst. Auch ich identifizierte mich mit all meinen Vorstellungen und Erwartungen, mit richtig und falsch und war dabei selbst in einen ständigen Kampf verstrickt.

Mit 40 Jahren begann ich alles, was ich dachte und glaubte zu hinterfragen. Alle meine Überzeugungen, Erwartungen und Vorstellungen. Alles wurde hinterfragt und ich habe „dahinter“ gedacht. Sind wir Menschen von Natur aus so kämpferisch? Ich erkannte, dass wir nur dahin programmiert worden sind. Indem ich meine Programme löschte, spürte ich etwas Größeres. Dieses Größere lässt sich nicht mit Worten oder Bildern beschreiben, sondern nur spüren. Ich spürte, was für mich von nun an zu tun war. Die Welt des Kampfes und der Konkurrenz lässt sich nicht verändern. Wieso also Energie darauf verschwenden? Ich befasse mich seitdem mit der Welt der Kooperation und des Miteinanders. Der Welt des Seins und des Selbst. Seitdem kann ich sorgenfrei mit allen Unwägbarkeiten des Lebens umgehen. Die eigene Wichtignahme und Bedeutung schwindet und gleichzeitig weiss ich um meine Einzigartigkeit. Sich selbst nicht mehr wichtig nehmen, bedeutet bereits eine fundamental andere Sichtweise auf das Leben. Ich gehe seitdem meinen Weg, indem ich umsetze, was ich spüre. Ich darf heute sagen: „Ich bin frei“!

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